abkürzungen sollten das leben doch eigentlich einfacher machen, dachte ich. der sinn und zweck von abkürzungen sollte doch eigentlich sein, etwas langes auf das nötigste zu beschränken, um zum selben ziel zu gelangen.
beim wandern hat sich bereits herausgestellt, dass derartige "abkürzungen" meistens nur alles komplizierter, anstrengender und langwieriger machen, wenn man's damit übertreibt und den regulären weg überhaupt nicht mehr beschreitet.
nun, für verbale abkürzungen gilt ähnliches. es mag ja sinnvoll sein, hie und da zb ein "s. o." bzw ein "vgl. ebd." zu benutzen. auch in einem artikel, in dem es ununterbrochen um das rinderkennzeichnungs- und rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz geht (das ist der amtliche kurz(!)titel für das gesetz zur übertragung der aufgaben für die überwachung der rinderkennzeichnung und rindfleischetikettierung), macht es sinn das thema mit "RflEttÜAÜG" abzukürzen.
lächerlich wird es allerdings, wenn die dichte der gebrauchten abkürzungen enorm ansteigt und nurmehr spärlich wörter ausartikuliert werden. speziell büromitarbeiter scheinen zu dieser angewohnheit zu neigen...
"hast du schon das memo über die neue BA bekommen?"
"ja! ungeheuerlich was sie in der GeK durchbringen wollen?"
"das einführen einer FiKM statt der AutoKM meinst du?"
"das kommt wohl wieder von den ÖiB-Leuten."
" bestimmt! denen ist es egal, das unsereins täglich mit der KM zu arbeiten hat. die verwenden ja nur TB. "
"Genau! Diese VIs!"
diese herrschaften beschweren sich über die neue büroausstattung in der gemeinschaftsküche, wo die automatische kaffeemaschine durch eine filterkaffemaschine erstezt werden soll - eine bestrebung der "ökologie im büro"-leute, die sich nicht für die kaffeemaschine interessieren, da sie ja nur teebeutel benutzen. diese vollidioten.
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