Dienstag, 7. Dezember 2010

dinge die mich bei konzerten ganz furchtbar nerven, teil 3

heute:
die dumme dumme gans, die sich auf mir abstützt

ok, das ist diesmal nichts, was mir ständig auf konzerten passiert, aber es ist einmal passiert und hat mich in so hohem maße genervt, dass das reicht, um es in diese serie aufzunehmen.
ehrlich gesagt wei ich nicht mehr, auf welchem konzert das war, ich weiß nur, dass die band ein lied gespielt hat, zu dem alle hüpfen wollten. es gibt diese lieder. so wie jump around. wer könnte denn da nicht mithüpfen?
obwohl mithüpfen ja für mich schon fast in die kategorie des mitklatschens passt... aber dazu komm ich ein andermal.
jedenfalls hat die band so ein lied gespielt, und ich hatte schon meinen widerwillen abgelegt und setzte zum ersten hüpf an, als sich plötzlich zwei hände auf meine shcultern legten und meinen sprung verhinderten. das mädl, das hinter mir stand und ungefähr einen kopf größer war als ich, stützte sich auf meinen schultern ab, um selbst hochzuspringen.
ich war gelähmt vor fassungslosigkeit.
dann wischte ich ihre dümmlichen bratzen verächtlich von meinen schultern, was sie ziemlich unbeeindruckt ließ. ich glaube meine verachtung war ihr völlig entgangen. sie setzte erneut an und stützte sich weiter an mir ab. dieser kampf ging das ganze lied lang so.
dieses erlebnis steht wohl an der spitze meiner liste der dinge, die mich bei konzerten ganz furchtbar nerven. nächstes mal (sollte es eines geben) beiß ich ihr die finger ab.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

dinge die mich bei konzerten ganz furchtbar nerven, teil 2

heute:
die kuschler

kennt ihr die? bei jedem konzert passiert mir das. man ist extra mal ein bisschen früher gekommen, um sich noch einen standort aussuchen zu können, der akkustisch-bühnen-sicht-technisch günstig scheint, und ein paar minuten später tauchen sie auf einmal auf und gehen auf tuchfühlung. alles leer, aber sie drücken sich an einen ran, als wär das der letzte verfügbare platz in der halle. ich glaube, die kuschler lassen andere einfach die besten plätzchen für sich auskundschaften, und machen sich dann daran, sie von dort zu verdrängen.
ich mag die kuschler nicht.
außer es handelt sich um ein mitt-winterliches open air konzert.
dann kanns schon mal vorkommen, dass ich auch zum kuschler werde.

Dienstag, 30. November 2010

dinge die mich bei konzerten ganz furchtbar nerven, teil 1

morgen ist der 1. dezember.
das bedeutet, dass wir morgen das erste fensterchen unseres adventkalenders öffnen dürfen. darauf warte ich schon seit tagen. ich bräuchte einen prä-adventskalender, der mir das warten erleichtert, bis ich endlich adventkalender-türchen öffnen darf.
und weil dieses jeden-tag-ein-türchen-öffnen so etwas rituelles hat, habe auch ich beschlossen, hier eine kleine serie zu starten. sie wird ganz bestimmt keine 24 teile haben. ha, niemals. daüfr bin ich bei weitem zu undiszipliniert.
aber sie wird mehr als nur einen teil haben.
es wird bei der serie um dinge gehen, die mich bei konzerten ganz furchtbar nerven.

heute: teil1
mega große leute in der ersten reihe

warum müssen sich leute, die ob ihrer körpergröße früher noch von wütenden mobs mit heugabeln gejagt worden wären, ausgerechnet in die erste reihe pflanzen? sie könnten leicht über alle anderen im publikum drüber sehen, selbst über die mädchen, die auf den schultern ihrer freunde sitzen.
ich bin nicht besonders groß geraten - beschönigend ausgedrückt - weshalb die meisten konzerte aus meiner perspektive dank der hünen in der ersten reihe so aussehen

wenn ich also mal die weltherrschaft inne habe, werde ich veranlassen - und möglicherweise wird das meine erste amtshandlung als herrscherin über die welt sein - dass der einlass bei konzerten fortan der größe nach vonstatten gehen soll.

Montag, 25. Oktober 2010

gefunden!

in manchen alltags-situationen erfährt man ein plötzliches déjà-vu, dass von weit entfernten kindheitserinnerungen herrührt. bei mir sind das größten teils bilder aus irgendwelchen filmen, die ich als kind gesehen habe. diese erinnerungen fühlen sich an, wie wenn man sich tagsüber an den traum von letzter nacht erinnern möchte, der einem aber immer wieder durch die geistigen finger schlüpft.
wenn es dann manchmal passiert, dass mir so ein film aus meiner kindheit unterkommt, ist das wie eine psychoanalytische reise in mein unterbewusstsein. wenn ich screenshots oder szenen aus den filmen meiner kindheit sehe, schließen sich die gedächtnislücken und der wohltuende effekt von "ahjaa!! genauuu!" stellt sich ein.
einer dieser filme ist "lumikuningatar", eine finnische verfilmung von hans christian andersens schneekönigin. die finnische regisseurin päivi hartzell hat in dieser märchenverfilmung so einprägsame bilder geschaffen, dass mich einige davon bis heute verfolgen. youtube sei dank konnte ich mich jetzt davon überzeugen, dass nicht die verzerrung der kindheitserinnerungen mir den film als so besonders haben erscheinen lassen. die atmosphäre beeindruckt mich immernoch. leider ist der film auf finnisch und ohne untertitel, dafür aber vollständig, auf youtube.
auch ganz grandios und ganz prägend war erich kästners "konferenz der tiere" (1969). auch auf youtube zu finden, leider in furchtbarer qualität. davon soll jetzt ein remake rauskommen. ganz furchtbar. ganz ganz fruchtbar.

andere prägende märchenverfilmungen:
red riding hood (1989)
sleeping beauty (1987)
oder auch
the blue bird (1976) <- mit elizabeth taylor, jane fonda und ava gardner!

aber nur die schneekönigin-verfilmung würd ich mir heute noch anschaun. und weiterempfehlen.

Montag, 18. Oktober 2010

eigentlich sollte ich immer was anderes machen

meine güte bin ich zach.
der september hat so gut begonnen, ich war so gut in schwung, und dann - keine ahnung was dann passiert ist.
es tut sich so viel, dass ich nicht weiß, worüber ich schreiben soll, was davon wichtiger ist, als die anderen dinge. das ist etwas anderes, wenn man in absoluter langeweile endlich mal wieder was interessantes erlebt. dann denkt man sich -"hahaa! darüber werde ich in meinem blog schreiben. yeah!"
aber ich wirble derzeit eigentlich nur von erlebnis zu erlebnis. und das ist auch eigentlich ganz toll so. taugt eh. nur krieg ich durch den überfluss von allem ein bisschen weniger mit.
möglicherweise liegt das auch an mir. ich versuche nämlich grad mal wieder, mich an allen fronten gleichzeitig vorzukämpfen.
comics zum beispiel. ich habe bei der wiener comicbörse vor einiger zeit feuer gefangen für graphic novels und indie-comics. nicolas mahlers "planet kratochvil" hab ich leider so schnell verschlungen, dass ichs ökonomischer weise auch gleich im buchladen hätte liegen lassen können.

und gleich darauf hab ich mich in guy delisles "pjöngjang" vertieft. der comcizeichner schildert darin die eindrücke, die er in der nordkoreanischen hauptstadt gesammelt hat.



in die welt der mangas bin ich ja schon vor längerer zeit eingetaucht und habe bleach zu meinem topfavoriten erkoren. nur leider bin ich da mittlerweile am aktuellen stand angekommen, was bedeutet, ich muss nach jeder ausgelesenen ausgabe über ein monat warten um zu erfahren, wie es weitergeht. außerdem werden die covers immer expliziter, sodass ich mich kaum noch traue, die mangas in öffentlichen verkehrsmitteln raus zu holen.

außerdem versuche ich nach längerer durststrecke wieder mehr fortzugehn, um die musikalische gegenwartslandschaft wieder besser kennen zulernen. ich sollte aber eigentlich auch mal wieder ins theater um auch das kulturelle angebot des stadtlebens besser zu nutzen. und im kino bin ich auch viel zu selten. wobei mir mit stechendem schmerz einfällt, dass die viennale demnächst wieder stattfindet. allein der gedanke daran, in windeseile einen überblick über den katalog gewinnen zu müssen, um sich dann in den kampf um festivaltickets zu werfen, löst bei mir stresspickel aus.
aber da es jetzt von woche zu woche kälter wird, sollte ich mich ohnehin lieber wieder mehr dem textilhandwerk widmen und schonmal mit socken-, hauben- und handschuhstricken anfangen. auch immer eine gute idee als weihnachtsgeschenke. achja, weihnachten ist eigentlich bald, und am vernünftigsten wäre es, schon jetzt damit zu beginnen, geschenke zu besorgen, bevor der weihnachts-einkaufs-wahnsinn wie ein zombie-virus die bevölkerung erfasst.
und dann ist da noch meine diss, deren blosse erwähnung mich schon in prokrastinative trance versetzt.
außerdem sollte ich endlich wieder viel mehr mit meinen alten freunden unternehmen. und mit den neuen bekanntschaften auch, damit daraus irgendwann mal alte freundschaften werden können.
und bloggen sollt ich auch öfter.

Mittwoch, 8. September 2010

kamelität in allen lebenslagen

manchmal wär ich gerne mehr wie ein kamel.
das rechte mittelmaß in allen dingen zu finden kann sehr zeitraubend und energieaufwendig sein. es wäre doch fantastisch, wenn man ganz nach dem vorbild des kamelianischen wasserspeicherns auch mit anderen lebensbereichen verfahren könnte.
ich gebe zu, was essen und schlafen betrifft funktioniert das bei mir auch ansatzweise. gesundheitsratgeber raten zwar davon ab, aber deren ratschläge verkomplizieren das leben ohnehin nur zusätzlich. fünf mal am tag obst und gemüse? wo soll ich das herkriegen?

jedenfalls wäre es schön, wenn man mit gute gefühlen wie ein kamel verfahren könnte. manchmnal, wenn man glaubt man zerspringt gleich vor glück, könnte man sich von diesem übermaß etwas speichern und aufbewahren für mittelmäßige und schlechte tage.

und umgekehrt, wenn man grade so richtig mies gelaunt ist, obwohl man im urlaub ist oder einen bekannten nach ewigkeiten wiedermal trifft, dann könnte man die miese laune in seinen metaphorischen höcker packen und aufheben für andere gelegenheiten wie unfreundliche nachbarn, an denen man seinen unmut dann auslassen kann.

praktisch wären diese kamel-skills auch im zusammenhang mit partys und alkohol. am nächsten tag schluckt man den restalkohol runter in den höcker (oder wie bringen die kamele das wasser dorthin?), und hebt ihn auf für eine fortgehrunde, wenn man mal kein geld dabei hat oder an der bar zu viel los ist.

um ehrlich zu sein wärs auch ganz praktisch, wenn man auf vorrat duschen könnte. dann dusch ich an einem sonntag mal eben 2 stunden lang und bleib dafür länger sauber. dasselbe gilt fürs staubsaugen in der wohnung!
man könnte sich vom sommerlichen schwitzen was für den winter aufheben und das winterliche frieren im sommer als erfrischung genießen.

spontaner vorsatz:
ich werde aktiv versuchen, mehr kamelismus in meinen alltag zu integrieren und alle menschen in meinem umfeld von den vorteilen dieses lebensstils überzeugen.

Sonntag, 5. September 2010

stricken und schweißen

vor 2 tagen habe ich etwas neues gelernt:
flexen und elektroden-schweißen!
naja, gelernt ist vielleicht etwas zu viel gesagt, aber ich habs zum ersten mal gemacht. und ich liebe es! ich bin total fasziniert davon, wie die hellen funken rumsprühen und das metall einfach so dahinschmilzt wie butter unterm heißen messer. am liebsten würde ich mir eine werkstatt einrichten, dann zum baumarkt fahren und mir 100m lange metall-stangen kaufen. die würde ich dann den lieben langen tag auseinander flexen und wieder zusammenschweißen. allein wie das schon klingt - flexen und schweißen!
sowas lernt man zum beispiel an einer htl für maschinenbau. an einer schule! wenn ich in der schule eine schweißermaske tragen und metall zerstückeln hätte dürfen, wäre ich sicher lieber dorthin gegangen.
ich habe dafür, was praktische skills angeht, stricken, häkeln und nähen gelernt. gender mainstreaming juchee.
versteht mich nicht falsch, ich stricke und häkle gerne. damit kann man auch ganz nette sachen machen, wie katzenohren oder augenklappen, eine menge nützlicher dinge eigentlich...



aber so lange die nadeln keine funken sprühen, kann stricken für mich mit dem schweißen einfach nicht mehr mithalten.

Donnerstag, 2. September 2010

ein hurra auf den herbst

schön.
jetzt zieht er also endlich ab, der sommer, und nimmt seine gelsen, seinen schweißgeruch und seinen ich-muss-das-schöne-wetter-ausnutzen-stress gleich mit.
endlich kann man sich wieder vernünftig anziehen, sich daheim ein-igeln und auch mal was richtig schweres essen.
und außerdem gehen mit einbruch des herbsts auch alle sommerpausen endlich vorbei. das leben erhebt sich aus seinem strandliegestuhl und trägt wieder lange hosen. herrlich.
das wird sich auch auf mein blogverhalten auswirken. ehrlich. glaubt mir, ihr treuen 3-5 leser meines blogs.

Montag, 23. August 2010

liebeserklärungen und cola rum um 1,50€

dieses wochenende habe ich eine reise unternommen.
es war eine ungeplante reise deren ziel mir unbekannt war. eigentlich wollte ich nur ein wochenende am land bei meinen eltern verbringen.
doch das wochenende wurde zu einer reise in die vergangenheit.

"kommst noch mit auf die party?"
"na ich weiß nicht so recht."
"na sicher. kannst bei uns mitfahren."
"also gut."

nachdem ich nur auf sommerliches entspannen im elterlichen garten eingestellt war, war meine ausstattung eher karg und für nächtliche temperaturen in einem steinbruch nicht ausgelegt.
aber in meinem alten kinderzimmer steht ja immernoch mein alter kleiderschrank. was ich daraus hervorzauberte waren textilien, die zwar dazu geeignet waren, meine körpertemperatur zu erhalten, deren ästhetischer reizfaktor allerdings eher zweifelhaft war.
gekleidet wie mit 16, in cord-baggyhosen, einem knallbunten t-shirt und einer alten nato-jacke, war ich also für das abenteuer einigermaßen gewappnet.
kurz später klingelte es. ich wurde abgeholt vom vater eines freundes, der uns einige minuten vom steinbruch entfernt aussteigen ließ, weil die polizei niemandem mehr die zufahrt gestattete.
auf dem weg zum steinbruch dämmerte mir dann langsam, worauf ich mich eingelassen hatte. scharenweise strömten mir menschen entgegen, deren alter man mit 3-4 händen abzählen konnte.
nach wenigen gehminuten tauchte vor unseren augen dann das eingangstor zum steinbruch auf - groß und gelb und aufblasbar.
ich marschierte auf das tor zu und wollte schon "freund" sagen und eintreten, stattdessen wurde ich aber um 5€ gebeten und bekam ein eintritts-armband.
eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass ich von den leuten ob meines alters mit argwohn beäugt werden würde und vielleicht noch für eine zivil-ermittlerin gehalten werden würde.
dies geschah aber nicht. hier hätte ich skeptisch werden müssen, aber ich schob es auf meine gekonnte teenager-verkleidung.
gemeinsam mit meinen begleitern stürzte ich mich ins getümmel. erstmal was trinken um mit den wölfen zu heulen.
ein cola-rum - 1,50€. die becher waren unwesentlich größer als ein stamperl, aber die menge rum war dieselbe wie immer. dem nach zahlt man in wien die 3-4€ mehr allein für das cola?

mein becherlein in der hand stand ich da also, die atmosphäre in mich aufsaugend, da stolperte ein fröhlicher junger mann auf mich zu und rief mit müder zunge doch voller inbrunst "isch liiewe disch!", was ich ihm höflich mit einem "danke" erwiderte. so oder so ähnlich muss sich madonna fühlen, wenn sie sich in ihren videos von 20 jahre jüngeren männern umtanzen lässt.
dass der junge auch allen anderen mädchen, die seinen weg kreuzten, seine liebe gestand, schmälerte mein geschmeicheltes gefühl kaum. hat eben sehr viel liebe zu geben, der junge.
und immernoch fiel der groschen und ich verstand nicht, was da mit mir passiert war.

mit einem weiteren 1,50-cola in der hand bahnte ich mir meinen weg, vorbei an etlichen gelallten liebeserklärungen, zur tanzfläche, um meine aufmerksamkeit der musikalischen rahmengestaltung zu widmen.
aber was war das? h-blockx mit rising high? crazy town?? guano apes???
da fiel es mir plötzlich wie schuppen von den augen -
das aufblasbare eingangstor muss ein zeitreise-portal gewesen sein! ich war tatsächlich wieder 16!
war das vielleicht mit allen hier passiert? waren diese euphorisch herumhüpfenden massen in wirklichkeit alle mitt-zwanziger?
doch der verlust meiner volljährigkeit brachte die alte, lang vermisste gleichgültigkeit mit sich. jetzt, da ich mich nicht mehr irgendeinem alter oder niveau entsprechend zu benehmen hatte, konnte ich die überschwenglichkeit der veranstaltung endlich distanzfrei genießen und mitmachen.

irgendwann in den morgenstunden wurde dann der vater angerufen, um uns abzuholen.
im licht der dämmerung kam ich zuhause an.
ich habe das zeit-tor wieder durchschritten und bin wieder ganz die alte.
aber um ein paar jährchen jünger fühl ich mich trotzdem noch...

Samstag, 31. Juli 2010

büromantik

im laufe der jahre hat sich bei mir eine sehnsucht manifestiert - eine sehnsucht nach büro-arbeit.
durch zahlreiche filme und fernsehserien hat sich in mir eine platonische idee von büro-arbeit festgesetzt.

man trifft jeden tag leute, die total witzig, interessant oder spleenig sind.
mit denen arbeitet man ein bisschen, geht aber vor allem in die kantine essen oder trifft sich beim kaffee-automaten.
dann gibt es immer auch eine spaßbremse, der die restlichen mitarbeiter komplett auf die nerven gehn.
es ist im prinzip immer dasselbe, aber immer ein bisschen anders. wie minimal-techno.
aus der kombination aus den immerselben leuten und arbeitspensum entsteht ein mikrokosmos, in dem eigene spielregeln gelten.

um meine vorstellung zu verbildlichen siehe:
the office
office space
spam
oder, ja, ich gebs zu
ally mcbeal
aber das verlink ich nicht.

und diese zeilen schreibend sitze ich in einem büro-raum.
herrlich.
bis auf die spaßbremse ist alles da.
es fehlt sozusagen nur noch eine nemesis.
aber auf die verzicht ich auch gern.

Mittwoch, 21. Juli 2010

der mond ist spoiling-freie zone

heute war ich in der sneak preview von "moon".
ich verlinke hier jetzt bewusst nicht auf imdb, warum, dazu komm ich noch.
ich freue mich riesig für sam rockwell, dass er diese hauptrolle bekommen hat. er spielt grandios.
es ist ein space-film. space filme finde ich normalerweise schon eher langweilig. selten kommt noch etwas neues, dass man nicht schon aus 200m entfernung daherkommen sieht.
dieser film ist so ein seltener fall.
zu beginn des films dachte ich, es würde in richtung horror gehen à la event horizon oder auch sunshine. dann bewegte es sich ein bisschen in richtung 2001 - a space odyssee, doch schließlich stellte sich heraus, dass es... aber das spoile ich hier nicht.
dadurch, dass ich keinen trailer und keine inhaltsangabe des films kannte, konnte ich mich viel besser drauf einlassen, mich von der dramaturgie führen lassen und so im endeffekt den film viel viel mehr genießen. deshalb habe ich den film weiter oben nicht verlinkt, weil ich nur jedem raten kann (so er sich diversen trailern im fernsehn entziehen kann), sich diesem film ganz unvoreingenommen zu nähern.
neben dem wundertollen sam rockwell gehört auch kevin spacey mit zum team. er leiht (im engl. original) dem obligatorischen space-robot-companion seine stimme.
von dieser vokalen unterstützung abgesehen, stemmt rockwell den gesamten film im alleingang.
man könnte sagen, der film ist das genaue gegenstück zu pixar's wall-e.
gerne würde ich hier noch die verschiedenen themenebenen ausführen, die der film behandelt, aber das wär mir alles zu spoiler-riskant.
ich hasse spoiler.
mir juckt es zwar in den fingern, aber ich halte mich zurück.
sehr unbefriedigend.
in zukunft schreibe ich lieber wieder über filme, die schon jeder kennt.

Montag, 19. Juli 2010

ein paradiesvogel im kriegsgewirr

vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen eintrag vom 8. april. diese last-second-aktion hat dazu geführt, dass ich diesen sommer ein fantastisches praktikum in meinem traumjob machen kann. das ist auch der grund, weshalb ich meinen blog so sträflich vernachlässigt habe.
aber egal. (siehe regel 1)
im zuge dieses praktikums habe ich letztes wochenende der österreichische warhammer 40k meisterschaft beigewohnt.
davor wusste ich über warhammer, dass es ein spiel ist, das lange dauern kann, wo man mit selbstgestalteten figuren agiert.
nach diesem wochenende weiß ich...
um einiges mehr.
noch beeindruckender als das spiel selbst (ich hab doch tatsächlich lust darauf gekriegt), war die rührende leidenschaft der spieler. es ist kaum fassbar, wieviel zeit, geld und aufwand sie investieren. allein, sich das regelwerk einzuverleiben kommt einem studienabschluss in wirtschaftsrecht gleich.
und obwohl das spiel sich, wie es der name vermuten lässt, um krieg dreht, verhalten sich die spieler selbst noch wenn es um den ersten platz geht, ausnahmslos gelassen und fair.
als einziges mädchen unter 50 männern haftete mir allerdings ein gewisser paradiesvogel-status an. ich bin mir nicht sicher, ob andernfalls alle genauso wahnsinnig nett gewesen wären.
wahrscheinlich aber schon (weil geeks die netteren menschen sind, aber das ist eine andere geschichte).
ich ertrage den gedanken nicht, dass einige leute dieses hobby so herablassend belächeln oder als kinderei abtun. woher kommt dieses ungleich verteilte ansehen diverser hobbies?
schifahren beispielsweise: man zahlt viel geld dafür, dass man maschinell einen berg hochgezogen wird, um auf haftungs-minimierten flächen wieder runter zu rutschen.
oder fussball: 22 männer versuchen eine elastische kugel an einen verabmachten ort zu befördern, ohne ihn mit den händen zu berühren.
überspitzt? mag sein.
da steckt viel mehr dahinter und das ist alles aus dem kontext gerissen? stimmt.
und dasselbe gilt für: "die typen spielen mit plastikfiguren krieg."

Dienstag, 6. Juli 2010

gelsen-kirchen

herbst, winter und frühling haben wirklich viel zu bieten. spannende freizeitaktivitäten, pittoresque landschaften, saisonale leckereien.
trotzdem rangiert der sommer unter den meisten menschen als favorit unter den jahreszeiten.
obwohl er nicht meine lieblingssaison ist, muss ich zugeben, dass wirklich einiges für den sommer spricht: sonne, eis essen, in urlaub fahren, strand, meer, grillen.
man kann abends im freien sitzen. man kann in lokale gehen und muss keine dicke jacke bei der garderobe abgeben. man kann sich in taufeuchte wiesen legen und im nächtlichen himmel nach sternschnuppen ausschau halten. man kann sich mit campingstühlen ins knietiefe wasser setzen und ein kaltes bier genießen.
sommer ist super.

manche habens vielleicht schon geahnt,
hier kommt das aber.

sommer ist super, aber die gelsen.

ich liebe tiere, bin für biodiversität, versuche mein karma von allzu negativen gefühlen sauber zu halten, aber i c h h a s s e g e l s e n ! ! ! eins ! 1 !11

ich weiß, niemand liebt sie, aber mein hass auf gelsen ist so überragend, dass ich schon ehrlich in erwägung gezogen habe, einen faustschen pakt zu schließen, der die abschaffung von gelsen umfasst.
gelsen machen mir den ganzen sommer kaputt. wenn ich draußen am lagerfeuer sitze, ein kaltes bier in der einen, ein frisch gegrilltes würstl in der anderen hand, über mir der sternenklare himmel, um mich herum liebe freunde und gute musik, dann wäre ich so gut wie wunschlos glücklich. wäre da nicht der gelsenbiss zwischen meinen fingern, und der auf der kleinen zehe, und der auf meinem augenlid, und die 32 anderen bisse auf meinem rücken...
wenns im zimmer heiß ist, und man deswegen ewig nicht einschlafen kann, ist es das schönste, wenn man das fenster aufmacht und eine kühle prise weht herein und bringt schlafbare temperaturen. nur kommen mit der kühlen prise auch sie, die um einen herum-summen, um sich irgendwo niederzulassen und zu saugen und einem wieder den schlaf zu rauben.

gelsen sind etwas katholisches.
sie sind der haken, der dem genuss anhaftet. sie sind der rügende zeigefinger von der kanzel. sie sind die restriktion der Erquickung.

nachdem mir das klar geworden ist, hasse ich sie immernoch. sie haben auch imho keine daseinsberechtigung. aber, ich sehe jetzt zumindest einen grund dafür, warums es gelsen geben könnte.

Mittwoch, 30. Juni 2010

mein ganzes ich - mit marmelade

es begann zugegebenermaßen als eine zwangsehe, als meine eltern mich in die ländliche gemeinschaft integrieren wollten. ich wollte keine verantwortung oder verpflichtung und sträubte mich gewaltig. schlussendlich blieb mir allerdings keine wahl, also trat ich - schlecht gelaunt und widerborstig - in den blasmusikverein unserer gegend ein.
das war vor mittlerweile 13 jahren.
mittlerweile liebe ich die blasmusik ehrlich und aufrichtig.
dies ist mein outing on the interwebs. im rl wissens ja schon alle.
können aber auch alle wissen, denn ich denke, dass mein blasmusiker-sein meiner person eine zutat gibt, die die wenigsten auf den ersten blick erwarten (wie die marmelade im curryhuhn). gehört aber dazu. wenn ich es also nicht erwähne, fühle ich mich, als würde ich etwas verheimlichen...oder verleugnen.
hier also an die welt, weiß auf schwarz:
ich spiel in der musi und hab mörder spaß dabei.
den impressionen von mtv und amerikanischen filmstudios zufolge wäre ich also im im kategorischen system der highschool einer von den musiknerds und müsste dafür wohl jeden tag mein lunchgeld an irgendwelche halbstarken abgeben.
für jede dogmatischen bobo-coolness-richtlinie habe ich mich damit womöglich auch disqualifiziert.
und das englische königshaus wird mich damit wohl auch niemals als schwiegertochter in die arme schließen wollen.
zum glück brauch ich mich um nichts davon im geringsten zu scheren.

Montag, 21. Juni 2010

simulierte coolness

man sitzt hinter den drums und spielt mit seiner band volles karacho qotsas go with the flow. man ist der coolste socken der welt.
und dann erinnert man sich an diesen xkcd-comic:



und fühlt sich kurzzeitig in seiner coolness gebremst.
aber eben nur kurz.
dann blickt man in die runde, betrachtet die freunde die an bass, gitarre und mikro abgehen wie pommes und bemerkt - doch, ja, mhm, schon cool!
und genau das hat sich im laufe der letzten jahre an den games verändert.
die hersteller haben es tatsächlich fertig gebracht, uns eine simulation so realitätsgetreu zu erschaffen, dass sie in die realität übergreift und mit ihr verschmilzt.
wenn als nächstes für die wii ein spiel rauskommt, dass social skillz und ökologische verantwortung erfordert, wird diese welt eine bessere.

Donnerstag, 17. Juni 2010

raumzeit und oliven

nach so langer langer zeit war ich endlich mal wieder unterwegs.
nach all den jahren humanistischer ausbildung, nach all den theater-grundrissen in schwarz-weiss, nach all den jahren der dunkelgrauen theorie konnte ich nun endlich das land der hellenen besuchen, um es live und in farbe zu erleben.
innerhalb einer woche habe ich soviel gesehen, besichtigt und gelernt, dass der gesamte zeitraum rückblickend wie eine verschwommene achterbahnfahrt wirkt. (zugegeben, der permanente schlafmangel und konsequente verkostungen von griechischen spirituosen haben das ihrige dazu beigetragen...)
deswegen habe ich mir folgende gedanken gemacht:
die raumzeit verhält sich nicht nur wie eine fläche, in der durch masse gravitationsdellen entstehen, raumzeit ist ausserdem eine wippe.
je mehr raum, desto weniger zeit. wenn ich also herumreise, verfliegt die zeit in stark erhöhtem tempo.
wenn ich allerdings, umgekehrt, den ganzen tag im büro sitze, also nur wenig raum gegeben ist, verhält sich die zeit eher wie hubba bubba.
noch etwas anderes ist mir klar geworden - gruppenreisen sind wie oliven. am anfang steht man der sache eher skeptisch und etwas angeekelt gegenüber. aber man muss eben mal eine große portion davon zu sich nehmen, dann kommt man auf den geschmack und dann will man zu allem oliven essen.
und die oliven in griechenland waren ganz besonders lecker.

Samstag, 5. Juni 2010

sequels - schmequels

schade eigtnlich, dabei fand ich iron man 1 wirklich gut.
ich hielt de film für eine besonders gute comic-verfilmung, vor allem in hinblick auf die figuren, die auf mich wirkten wir eine 1:1 umsetzung von comic zu reallife. speziell gwyneth paltrow als pepper potts fand ich herrlich comicesque.


auch im zweiten teil fand ich die figuren wieder sehr schön. besonders glänzen konnte mickey rourke als obervillain ivan vanko. glänzen ist in diesem zusammenhang allerdings wahrscheinlich das falsche wort. der von rourke gemimte antagonist ist nämlich alles andere als glänzend. er ist vielmehr rostig und entzunden und verkrustet. und er hat meistens einen zahnstocher im mund. warum haben bösewichter immer zahnstocher im mund?
der zweitböseste im film ist der wundertolle sam rockwell. endlich eine größere rolle in einem richtigen blockbuster für den herrn rockwell.
robert downey sowieso klasse.
scarlett johansson immer schön anzusehen.
pepper potts fand leider nur wenig platz im zweiten teil. ihre auftritte bestanden großteils nur daraus, die hände in die luft zu werfen und zu kreischen. oder missbilligend den kopf zu schütteln.
die handlung kommt schleppend daher, richtige spannung wird nicht aufgebaut, und dann ist der film wieder zu ende.
jeder zweite joke ist echt gut, was leider immer noch die hälfte der jokes in der kategorie kalter kaffee zurücklässt.
mein resumée, wie zu beginn schon gesagt - schade eigentlich.

Donnerstag, 3. Juni 2010

traurig bin

was macht eine beste freundin aus?
einer besten freundin kann man alles erzählen. egal, was für mist man gebaut hat, eine beste freundin wird einen immer verstehen.
einer besten freundin kann man sagen, es ginge einem gut, und sie weiß trotzdem, dass man völlig verzweifelt ist.
eine beste freundin kann man immer spontan anrufen und fragen, ob sie vorbei schaut. eine beste freundin wird einem immer, wenn sie nichts wichtigeres zu tun hat, gesellschaft leisten.
eine beste freundin ist für einen da, auch wenn sie gerade nicht da ist. man weiß, dass es sie gibt, und allein diese tatsache macht einem schon mut.
meine beste freundin zieht jetzt weg.
dadurch verlassen mich mit einem schlag jemand, auf den ich mich verlassen kann, jemand, der mich kennt und jemand, den ich immer spontan anrufen kann.
für jemanden mit verlassensängsten, so wie mich, gibt es kaum etwas schlimmeres.
sie geht zwar nicht ans ende der welt, sondern nach berlin, aber für jemanden mit begrenztem budget, so wie mich, ist das trotzdem weit genug weg.
und sie hat zwar nicht vor für immer weg zu gehen, aber alle die nach berlin gehen, kommen nie wieder nach wien zurück.
also bin ich traurig.
aber als beste freundin würde ich nie wollen, dass sie da bleibt. weil sie in berlin viel bessere perspektiven hat. und das wünsch ich ihr ja auch.
aber ich vermisse sie, obwohl sie erst in vier tagen weggeht.

Freitag, 28. Mai 2010

blubb

warum ist mein letzter blog-eintrag so lange her?
gabs nichts aufregendes zu schildern aus meinem alltag? ist mir kein geeignetes thema in den sinn gekommen bzw. ein interessanter aspekt, zu dessen näherer beleuchtung ich meinen blog verwenden könnte? sind mir die ideen ausgegangen? ist mein schreibfluss bereits versiegt?
nein, nein und nein.
der grund ist viel einfacher. der grund trägt einen namen. der lautet



seit vielen jahren versumpfe ich regelmäßig in stumpfsinnigen spielen. meistens passiert das in phasen, in denen ich viel wichtigere dinge tun sollte, vor denen ich mich gerne drücken würden, was ich dann mithilfe der sumpfigen spiele versuche. in der vorbereitungszeit zur mature war es ganz schlimm...damals spielte ich stundenlang ein handyspiel, bei dem einem kleinen mann im overall ständig pakete von oben auf den kopf fielen, die er dann auf dem winzigen display schlichten sollte, der wackere kleine dienstleister.
vor meiner diplomprüfung war es dann ant run pro, dem ich mich stundenlang widmete, anstatt mich den lernunterlagen zu widmen.
und jetzt, aktuell, zur zeit, momentan, augenblicklich, sollte ich eine seminararbeit verfassen. die aller allerletzte in meinem leben.
deswegen verbringe ich derzeit jede minute, die ich für die arbeit aufwenden könnte, damit, bunte steinchen auf meinem monitor herumzuschieben.



ich habe bereits die phase erreicht, in der mein spielverhalten autistische züge annimmt. es ist nicht schön anzusehn. es macht auch keinen spaß mehr.
es macht schon lange keinen spaß mehr.
manchmal spiele ich ohne zu merken 2 stunden am stück. ich kann nur aufhören, weil mir schlecht geworden ist. schlecht geworden ist mir, weil ich zu unregelmäßig atme, vor konzentration. (wie wenn man beim autofahren liest)
ich habe in erwägung gezogen, eine spielsucht-selbsthilfegruppe zu besuchen...aber dort sitzen ja lauter WOW-ler... da kann ich dann nicht mitreden, dann spiel ich heimlich die wow-demo und d a n n sind wirklich hopfen und malz verloren.
so betrachtet hat blitz bejeweled die eigenschaft einer einstiegsdroge.
eltern, hütet eure kinder!

Mittwoch, 12. Mai 2010

an apple a day...

einer meiner vielen kleinen minijobs ist, für eine usability research firma von zeit zu zeit als proband zur verfügung zu stehen. im klartext bedeutet das, dass ich immer wenn ich ins testpersonenprofil falle, mit technischen gimmicks herumspielen darf, dabei diverse aufgaben lösen muss und im zuge dessen meine kritik bzw. verbesserungsvorschläge anbringen kann. und dafür krieg dann noch bezahlt. ich liebe diesen job!
gestern durfte ich das apple ipad und den huawei smakit s7 android im verlgeich testen.
alle die mich kennen, kennen meine meinung zu apple. ich bin keiner von jobs' jüngern. ich zähle zu meinen besitztümern weder einen ipod, noch ein macbook, kein iphone und auch sonst nichts weißes mit apfel drauf.
dieser sachverhalt schürt meinen verdacht, dass der gestrige test ein versuch war, mich zum mac osisten zu missionieren, angezettelt von steve jobs' kreuz- oder vielmehr apfelrittern.
denn als ich dieses ipad in die hand gedrückt bekam mit der aufforderung doch einfach mal ein bisschen damit rumzuspielen, muss ich gestehen, dass mein wille wankte. wie eine profitorientierte kurtisane lag es da auf meinem schoß. es reagierte sofort auf jede meiner zarten berührungen. es bemühte sich mit allen kräften, mir zu gefallen, mich zu umgarnen. mit seiner glatten oberfläche, seinem schnittigen design, seinen geschickten applikationen...
daneben - das huawei tablet. es kam zwar etwas kleiner, dicker und schwerfälliger daher, förderte allerdings bald seine eigenen qualitäten zu tage. es besteht nicht rein aus touchscreen sondern bietet auch einige hardbuttons und die menüführung fühlt sich für nicht-apfelisten um einiges vertrauter an.
hin- und hergerissen wurde ich zwischen den beiden luxusgütern, die mit allen mitteln und gimmicks um meine gunst buhlten.
als ich schlussendlich gefragt wurde, für welches der beiden ich mich entscheiden würde, antwortete ich trotzdem "für den huawei", denn mein wille ist stark. so leicht bekommst du mich nicht, steve! mich hier eine stunde mit deinen versuchungen zu ködern reicht noch lange nicht aus! glaubst du ich denke nicht an akkuleistung? an kompatibilität und anschlüsse? nein, freundchen, nicht mit mir. haha!
und doch muss ich hier, im intimen rahmen meines öffentlichen blogs, gestehen, dass mich die berührung deines touchscreens etwas aufgewühlt hat...

Samstag, 8. Mai 2010

eine auto-kontrast-funktion fürs rl bitte

ich muss jetzt mal hier ein bisschen meine eindrücke ordnen.
da waren mal de phazz im porgy&bess. das letzte mal hab ich die band aus heidelberg vor gut 7 jahren am frequency gesehn, als es noch in salzburg war. damals war ich so richtig begeistert von ihnen. und wenn besuch zum essen kommt und ich mal einen auf erwachsen machen möchte, lass ich im hintergrund immernoch ganz gerne mal eine de phazz scheibe laufen.
anlässlich meines geburtstags vor 2 wochen hat mich mein bruder zu erwähntem konzert eingeladen. eingeladen ist immer fein. und wenn die geburtstage so langsam von jahr zu jahr immer stärker das bittere aroma des alterns annehmen, ist es umso besser inmitten einer menschenansammlung zu stehen, deren alterdurchschnitt man um gut 15 jahre senkt. was dieser altersdurchschnitt über das konzert aussagt ist allerdings etwas heikler.
ohne frage waren die musiker gut und die sänger sehr gut und die musik schön. trotzdem kann ich nciht umhin, diesen feststellungen jeweils ein "eh" umzuhängen. vielleicht bin ich diese musik ohne essen und tischkonversation einfach nicht mehr gewohnt.
vom porgy dann gleich weiter zum klub 3, ein wenig zu elektronischen rhythmen rumwackeln. fühlt sich gleich um einiges altersgemäßer an. oder liegt das nur am anderen setting.
wie wär das jetzt, wenn ich de phazz volle lautstärke in einem dunklen raum mit diskokugel hören würde, rings um mich junge wackelnde leute mit mojitos und zigarette in der hand?
vielleicht war ja nur dieser prinz valium der im porgy vor mir gestanden ist schuld daran, dass ich mich nicht so recht begeistern konnte. vielleicht hat seine tante-irmgards-buchhalter-ausstrahlung den funken abgefangen, der von der bühne auf mich überspringen wollte.
weniger als 24 stunden später dann die eröffnung des ersten wiener popfests. clara luzia. schöne, ruhige, akkustische musik, die sängerin gesundheitlich leicht angeschlagen, das wetter gnädig.
und dann - bunny lake. plötzlich wirds finster. und laut. und das publikum ist anders. und die kirche, die gerade noch dem karl gehörte, ist plötzlich the church of bunny lake. öha.
auf der bühne - herrlich exponierte rockstar-attitüde. glitzer-kleidchen, oberlippen-bärtchen.
irgendwer hat mir die kontraste zu hoch eingestellt, kommt mir vor. ich verliere zunehmend die orientierungspunkte.
nächste unerwartete wendung - ein obdachloser hat sich seinen weg in die erste reihe gebahnt, starrt fassungslos auf das, was da auf dieser seebühne passiert. dann gefällt es ihm und er ist konvertierter bunny lake-fan. im nächsten moment setzt er sich und hat nasse augen. ist er deprimiert? ist er gerührt? überwältigt? hat im der aufkommende wind was in die augen geweht? wir werden es nie erfahren.
und ich? finde ich diese gegenüberstellung von pop-dekadenz und obdachlosigkeit verstörend? oder finde ich es gut, dass das pop-fest, das dem namen nach populärkultur, also volkskultur zelebriert, nicht nur für das privilegierte volk da ist, sondern einen obdachlosen zum auftritt von bunny lake weinen lässt? (ich denke es war geweint...)
ich weiß es nicht. zu hoher kontrast. ich kann meinen standpunkt noch nicht so recht ausmachen. mach mal jemand bitte eine auto-kontrast funktion fürs real life.

Freitag, 30. April 2010

schwer verblödet

oh mann.
filme, die so sind wie autounfälle.
und ich schau sie mir an, und ich schau sie mir wieder an, und jedes mal ärgere ich mich um die vertane zeit. aber über diesen einen film, ärgere ich mich jedes mal mehr, wenn ich ihn sehe. die rede ist von "schwer verliebt", der gerade eben wieder mal über den äther wabbert.
für die glücklichen, die den film nicht kennen: jack black spielt einen typen, der wahnsinnig oberflächlich ist und dem keine frau perfekt genug ist. er trifft einen typen, der so groß ist wie zwei und beruflich sowohl seminare hält, wie man glücklich wird und außerdem kann er auch noch die wahrnehmung anderer leute verändern. was für ein tausendsassa. und mit dem bleibt jack black alias hal im lift stecken. hurra. hal erzählt von seinen verdrehten ansprüchen an frauen und zieht sich dabei sein hose aus...warum auch immer. darauf hin beschließt der riesige übermensch, ihm schnell mal seine oberflächlichkeit auszutreiben wie ein amerikanischer show-prädiger, woraufhin hal nurmehr das innere aller menschen sieht. tralala, er trifft ein wunderhübsches mädchen und verliebt sich in sie, blablabla, in wirklichkeit ist sie allerdings übergewichtig, blablu, erst sind sie glücklich, dann sieht sie ihn mit einer anderen, dann sind sie traurig, dann wird durch einen zauberspruch seine wahrnehmung wieder zurückverändert und am schluss kommt er drauf, dass er sie natürlich trotzdem liebt, egal wie sie jetzt in wirklichkeit aussieht.
sehen wir einmal davon ab, dass die handlung so seicht ist wie ein suppenteller.
die "message" des films will sein "hey, bewertet die leute nicht dauernd nach ihrem äußeren, denn dann verpasst ihr die ganz tollen menschen dahinter!" ok, klingt nett.
und wie versuchen die filmemacher diese nachricht an den zuschauer zu verklickern?
wir nehmen einfach einen haufen supermagerer supermodel-darstellerinnen! die stellen nämlich jetzt die innere schönheit dar! die innere schönheit hat nämlich klarerweise mager-maße, einen glatten teint und wallendes haar. und wenn schließlich die hypnose vorbei ist, machen wir so richtig krass viel maske drauf, damit die vormaligen supermodels so garnicht mehr ansprechend ausschauen. und, achja, wir besetzen jack black, damit a) dem zuschauer von anfang an vermittelt wird "oh mann, der will eine supermodel freundin? niemals! der schaut doch nicht gut genug aus!" und b) am schluss alle happy sind, dass er und die dicke rosie so ein nettes pärchen abgeben.
ich weiß garnicht wo ich anfangen soll aufzuzählen, was hier alles falsch ist.
da wäre einerseits dieser bittere geschmack nach freak-show, die uns kundtut - die leute, die wir nicht schön finden, sind dafür alle ganz besonders gute menschen. sie helfen anderen und sind nett und höflich. was für eine beschissene pauschalisierung ist das denn?
dann wird klarerweise dadurch, dass die darstellung der inneren schönheit mit der allgemeinen medienpräsentation von äußerer schönheit zusammenfällt, der schönheits begriff wieder auf die üblichen merkmale reduziert.
und klar hätte das klassische, unreflektierende (weil nicht von der filmwissenschaft infizierte) kinopublikum den filmemachern weniger gerne abgekauft, dass brad pitt am schluss mit einer übergewichtigen freundin in den sonnenuntergang fährt. das wäre ein tabu-bruch, weil schön darf nur mit schön.
so ein blöder schmarrn von einem film. und trotzdem hab ich ihn schon zwei mal gesehn. bin ich ein cinemasochist?

Donnerstag, 15. April 2010

garish und mr. flex

nachdem ich die letzten paar male immer wieder zu spät zu konzerten gekommen bin, was zum effekt hatte, dass ich irgendwo hinten stehen musste, meistens noch eingepfercht zwischen 1,80m hünen, wollte ich gestern ganz ganz sicher gehen und war schon eine halbe stunde vor der zeit da, die auf der karte stand.
ich stand also um halb acht vorm flex, im regen, alleine. die pforten hatten sich noch nicht geöffnet. schmecks also. wiedermal.
nach einiger zeit versammelte sich ein größeres grüppchen nasser menschen vor der tür und musste missmutig mitansehen , wie jemand eingelassen wurde, nur weil er ein vermeintlich bekannter filmdarsteller des deutschsprachigen raumes ist, während wir anderen weiter im regen des glockenschlags zu acht uhr harren mussten.
schon an diesem punkt war mir klar, dass mir ein abend voller das-flex-ist-nicht-mehr-was-es-einmal-war-gefühle bevorstand.
ein meinen ersten ein, zwei jahren in wien war das flex das nachtlokal meines vertrauens. ich verbrachte jede woche 2, 3 nächte dort. in den letzten jahren hat sich mein fortgeh-verhalten allerdings verändert und so war mein gestriger besuch der erste nach einem ca. 2-jährigen hiatus.
allein die gerüchte darüber, was sich alles verändert hat, vom klo bis zum publikum, hatten meine skepsis bereits im vorfeld aufs schärfste angespitzt.
das stehen im regen stimmte mich auch nicht wohlwollend.
aber an diesem punkt konnte es nur noch besser werden. und das wurde es.
ich traf einen netten bekannten, der mir beim verdauen der veränder ungen im flex (ich bin ja bekanntlich kein großer fan innenarchitektonischer veränderungen )
wie ein wirkungsstarkes digestivum. so steckte ich das neue hochglanz flex cafe, die neuen unbequemen barhocker und sogar die led-orgie im inneren des flex ziemlich tapfer weg.
und als die wundervollen burschen von garish dann endlich auf der bühne waren und lieder von ihrem neuen album spielten, war die welt wieder in ordnung.
und da ich ab dem zweiten song bemerkte, dass ich unglaublich dringend aufs klo muss, ich aber einen super guten platz in der ersten reihe hatte, den ich nicht aufgeben wollte, war dieses konzert zum ersten mal für meinen geschmack lange genug. jedes stück war großartig und die zugaben ein traum. es gibt bands, die muss man live sehen. garish ist so eine.
nach dem konzert wollte ich noch ein bisschen tanzen. mr. flex war auch wieder da und nach all den jahren, die ich nicht im flex war und darüber nachgedacht hatte, was dieser mr. flex so für ein typ ist, wollte ich gestern endlich mal die gelegenheit beim schopf packen und mit ihm seine choreographie tanzen! ich hab mich vor ihn hingestellt und alle seine bewegungen mitgetanzt und was ist dabei rausgekommen? der will garnicht, dass man mitmacht. er ist üüberhauptnicht drauf eingestiegen. ich dachte immer, er will uns seinen tanz beibringen. nö. will er nicht.
war trotzdem ein guter abend. danke garish. und kein danke an mr. flex.

Sonntag, 11. April 2010

tron revisited

zwecks vorbereitung auf den leider noch ziemlich weit entfernten kinostart der sequel, hab ich mir mal wieder das wunderbare original von tron einverleibt.

der film ist 1982 im kino gefloppt. ich bin mir nicht sicher, woran das genau gelegen hat. daran, dass er seiner zeit in stil und thematik so weit voraus war, oder daran, dass computer-geeks damals eine noch wirklich außenstehende randgruppe waren (im gegensatz zu heute, wo film, musik und sogar mode aus der geek-kultur schöpfen).

jedenfalls war tron einer der zahlreichen filme, mit denen ich aufgewachsen bin.

die machart ist bis heute unfassbar beeindruckend. und wendy carlos’ musik auch. das ist mir als kind allerdings alles nicht bewusst gewesen. Auch dass der hauptdarsteller der post-pubertierende dude ist, war mir als kind noch nicht klar. und warum das bit immer nur ja und nein sagt, hab ich weder kapiert, noch hinterfragt.

genau wie die metaphorik der programme, die an ihre user glauben und daher ob ihrer religiösen spinnerei vom faschistischen master control programm inhaftiert, gefoltert und gelöscht werden.

als ich mir den film jetzt, korrumpiert vom filmwissenschaftlichen analysezwang, wieder zu gemüte geführt habe, hat sich dementsprechend meine infantile begeisterung noch potenziert.

nachdem der mensch gottes tod verlautbart hat, sucht er nun nach der ihm fehlenden spiritualität in der von ihm erschaffenen welt, der virtuellen nämlich. Der user als gott…

aber genug davon, liegt eh alles auf der hand. nur, vielleicht kann ich damit manch einen, der diesen film noch nicht gesehen hat, davon überzeugen sich diesen meilenstein der science fiction filmgeschichte mal anzusehn.

allein schon um bewerten zu könnne, wie sich die sequel so im vergleich mit dem original schlägt.

p.s.: man kann den erfolg bei frauen dieses mannes so viel in frage stellen wie man will, aber so ein tron-kostüm hätt ich trotzde gern!

Donnerstag, 8. April 2010

auf dem letzten drücker steht mein name

heute hab ich mich für einen job beworben. der einsendeschluss war heute. ich bin eben eine prokrastinatorin. was kann man da machen.
aber ich hatte schließlich alle unterlagen fertig und habe sie per mail weggeschickt.
eine minute später kam die failed delivery notification. war ja klar.
dieses spielchen hab ich dann einige male mit diversen mail-servern wiederholt, aber die mail kam einfach nicht an. wiedermal so ein dramaturgisches ding.
da wars ca. 22 uhr. also noch 2 stunden zeit, bis der einsendeschluss zu ende ist.
ab ins auto, einmal quer durch die stadt getuckert und die bewerbung direkt an die postadresse geliefert.
alles wiedermal auf den letzten drücker.
wie kommt es , dass murphy's law in der letzten minute immer mit höherer wahrscheinlichkeit zuschlägt als, sagen wir, in der vorletzten minute?
wenn ich eines tages auf dem sterbebett liege und kurz vor meinem abtreten noch meinen letzten willen verkünden möchte, in den letzten atemzügen meines dasein, fährt wahrscheinlich ein zug vorbei.

Mittwoch, 31. März 2010

was wirklich zählt

liebe kinder!
vergesst gute noten. die interessieren niemanden. wirklich nicht. weder heute noch sonst irgendwann. es stimmt schon alles, was man sagt - ihr lernt für euch, nicht für die lehrer, fürs leben und nicht für die schule usw. usf.
aber in wirklichkeit ist das einzige was später mal zählt euer cv. das einzige was im leben wichtig ist, ist der faktische verlauf desselben, soll heißen, alles, was ihr mit überbegriffen benamsen und vorweisen könnt ist gut, alls andere, ambivalente, subtile ist schön und gut aber eher nutzlos.
was eure beruflichen erfahrungen betrifft sei zu beachten, dass ihr nirgendwo zu lange bleiben dürft, weil das von mangelnder flexibilität zeugt. wechselt ihr allerdings zu oft, weist das darauf hin, dass ihr sprunghaft und unverlässlich seid.
bleibt eurer zielbranche nahe, aber sammelt auch erfahrungen in anderen bereichen, um euch nicht zu versteifen.
heftet euch alle positiven attribute an die brust, die man von euch verlangt und wenn man euch nach euren schwächen fragt, nennt solche, die in wirklichkeit stärken sind, denn alles was ihr sagt, kann und wird beim bewerbungsgespräch gegen euch verwendet werden.
seid selbstständig. seid gute teamplayer. seid zielgerichtet. seid vielseitig. seid organisiert. seid kreativ. seid authentisch. seid anpassungsfähig.
seid gut in allem. erfahren in allem. offen für alles.
dann ist das jobfinden halb so wild, wenn ihr die richtigen leute kennt.

Dienstag, 23. März 2010

grenzgebiete der würde

letztes wochenende habe ich etwas gemacht, was ich normalerweise strikt ablehne - einen promotionjob. ich habe ihn allerdings angenommen, denn es war promotion für ubisoft, genau genommen für ein neues wii spiel. wer würde denn da nicht zusagen?
das spiel heißt just dance. sinngemäß gehts darin ums tanzen. es hat mir beim ersten mal gleich mörder spaß gemacht und es sind ein paar wirklich gute nummern drauf. also rundherum ein eigentlich tolles setting für den job...nur war der ort meiner promotion ein einkaufszentrum. am wochenende. viele eltern misinterpretierten meine promotion als kindertagesstätte und holten ihre kleinen erst nach ewigkeiten wieder. und da kinder regelrechte redundanz-junkies sind, wollten sie immer und immer und immer wieder die selben 2 lieder tanzen. who let the dogs out und i like to move it.
mein outfit war orientiert an flashdance , da das beste outfit einen preis gewinnen würde.
und während ich da also zwei tage lang je 8 stunden am stück im eighties-look mit einem haufen kinder zu who let the dogs im einkaufszentrum herumhüpfte, dachte ich über die gelegenheitsjobs nach, die ich so in meinem bisherigen leben gemacht hatte. dieser hier war der körperlich anstrengendste. der für den tiergarten schönbrunn war der best-bezahlte. flyern für die jeunesse war das ödeste. callcenteragent für die klassenlotterie war wohl das unmoralischste...
aber das mit abstand dümmste, peinlichste, würdeloseste war etwas anderes- eine klassische sängerin gab ein konzert, dem sie event-charakter verleihen wollte. eine ihrer ideen, um das zu erreichen, war, ein paar animateurinnen anzustellen, die das publikum bei laune halten sollten, wenn gerade nicht gesungen wurde. die animateurinnen sollten in der gestalt von kichernden feen und verspielten katzen auftreten. ich war eine katze.
und ich w a r eine katze. zumindest in den augen des publikums. sie graulten meinen kopf, während sie sich miteinander unterhielten, sie warfen mir ein kleines bällchen, in der freudigen erwartung, dass ich es ihnen zurückbringen würde... es war alles sehr entwürdigend und erniedrigend...aber es war noch nicht der höhepunkt.
dieser ereignete sich in der pause, als ich neben dem buffet mi meinen katzen- unf feenkolleginnen plauderte, und einem älteren herren am buffet freundlich zulächelte. dieses lächeln kam irgendwie falsch bei ihm an.. er hielt es wohl für einen hungrigen blick oder für ein betteln...ganz gleich wie er mein lächeln verstand, er fühlte sich jedenfalls plötzlich dazu veranlasst, mir die abgenagten knochen seiner hühnchenkeule anzubieten. ich schaute schockiert, aber er dachte wohl ich freue mich ungemein über dieses noble angebot, denn er holte schon aus und hätte mich wohl tatsächlich mit seinen essensresten beworfen, hätte seine geistesanwesende ehefrau ihn nicht davon abgehalten.
danke dafür nochmal, du unbekannte fremde, du grenzpatrouille meiner würde, deren letzten quadratmeter du an jenem abend gerettet hast.

Dienstag, 16. März 2010

irgendwann mach ich dich fertig!

über meinem kopf hängt eine permanente wolke. sie folgt mir überall hin und verdunkelt mein gemüt.
diese wolke nennt sich "ja, da sollt ich auch irgendwannmal weitermachen..." oder kurz "*seufz*".



diese wolke verfolgt mich allerdings nicht grundlos. ich weiß ja ganz genau, wo sie herkommt.
wie ein betrunkener um 4uhr morgens auf der praterallee, wankt mein interesse immer wieder mal dahin, mal dorthin, macht überall einen mords wirbel und unordnung.
in regelmäßigen abständen beginne ich dann ein neues projekt, # ich bin voller elan, besorge alle zutaten, google alle informationen, mache mich ans werk, erzähle allen davon, investiere stunden über stunden, sehe die ersten fortschritte...naja, und dann kommt mir was dazwischen...und dann ist irgendwie grad was anderes zu tun..und..so.......und....naja...........
aber hey! ich mach jetzt was ganz anderes! ein neues projekt! - hier wieder bei [#] beginnen, endlos oft wiederholen.
und davon nährt sich *seufz*. und wird immere größer. und immer dunkler.
es folgt eine kleine galerie an projekten, die ich mal, vor längerem oder kürzerem, begonnen habe, und irgendwann mal fertig machen werde. ganz bestimmt!

t0xu proudly presents
the gallery of 'work in progress'



ein pollunder, den ich noch fertig stricken muss



ein hokusai-zitat, dass ich irgendwann fertig zeichne



gitarre hab ich mal angefangen..hmm, wie ging nochmal das G?



achja! italienisch wollt ich doch lernen!



auf diese große leinwand werde ich ein ganz tolles bild malen...ich seh es schon vor mir!



der rock wird sehr cool, wenn ich ihn mal fertig gehäkelt hab



ja, dieses brötchen werde ich auch eines tages fertig essen...



äh..was wollt ich nochmal mit diesem zeug??

Dienstag, 9. März 2010

klingt wichtig, isses aber nicht

abkürzungen sollten das leben doch eigentlich einfacher machen, dachte ich. der sinn und zweck von abkürzungen sollte doch eigentlich sein, etwas langes auf das nötigste zu beschränken, um zum selben ziel zu gelangen.
beim wandern hat sich bereits herausgestellt, dass derartige "abkürzungen" meistens nur alles komplizierter, anstrengender und langwieriger machen, wenn man's damit übertreibt und den regulären weg überhaupt nicht mehr beschreitet.
nun, für verbale abkürzungen gilt ähnliches. es mag ja sinnvoll sein, hie und da zb ein "s. o." bzw ein "vgl. ebd." zu benutzen. auch in einem artikel, in dem es ununterbrochen um das rinderkennzeichnungs- und rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz geht (das ist der amtliche kurz(!)titel für das gesetz zur übertragung der aufgaben für die überwachung der rinderkennzeichnung und rindfleischetikettierung), macht es sinn das thema mit "RflEttÜAÜG" abzukürzen.
lächerlich wird es allerdings, wenn die dichte der gebrauchten abkürzungen enorm ansteigt und nurmehr spärlich wörter ausartikuliert werden. speziell büromitarbeiter scheinen zu dieser angewohnheit zu neigen...
"hast du schon das memo über die neue BA bekommen?"
"ja! ungeheuerlich was sie in der GeK durchbringen wollen?"
"das einführen einer FiKM statt der AutoKM meinst du?"
"das kommt wohl wieder von den ÖiB-Leuten."
" bestimmt! denen ist es egal, das unsereins täglich mit der KM zu arbeiten hat. die verwenden ja nur TB. "
"Genau! Diese VIs!"

diese herrschaften beschweren sich über die neue büroausstattung in der gemeinschaftsküche, wo die automatische kaffeemaschine durch eine filterkaffemaschine erstezt werden soll - eine bestrebung der "ökologie im büro"-leute, die sich nicht für die kaffeemaschine interessieren, da sie ja nur teebeutel benutzen. diese vollidioten.

Mittwoch, 3. März 2010

grantige alte wiener nachbarn und krähende hähne

als ich heut morgen umhalb sieben durch den lärm meiner verblödeten nachbarn aufgeweckt wurde - wie jeden morgen - durchflutete mich eine müdigkeit-induzierte welle des hasses - wie jeden morgen. vor allem da es ebendiese nachbarn sind, die absolut nicht dulden, dass jemand anderes im haus in irgendeiner art und weise lärmt.
als ich also um 6:30 uhr so dalag, begleitet vom soundtrack "ab sechs uhr dürfen wir laut sein, anständige leute schlafen da sowieso nicht mehr", und alle möglichen und unmöglichen flüche über die o-punkts verhängte, fühlte ich, wie mein karme verdunkelte. und das ist kein guter start in den morgen.
also versuchte ich die situation irgendwie positiv zu sehen und dachte an das leben draußen am land. dort wird man bei sonnenaufgang von krähenden hähnen aufgeweckt. nicht überall. aber da wo es hähn gibt...
und das findet man dann idyllisch. rustikal. schön.
oder man ist genervt davon.
aber egal was man von krähendem vogelvieh so hält, die wenigsten ziehen los und drehen ihm einfach den kragen um, weil es das macht, was es eben macht.
ich versuchte meine blöden nachbarn in diese analogie zu quetschen und den lärm einem konzept der "urbanen idylle" unterzuordnen, sodass ich ihn im endeffekt genießen könnte, wie ein städter den urlaub auf dem bauernhof. das klappte nicht so gut.
aber zumindest wollte ich meinen nachbarn nicht mehr den kragen umdrehen.
ein größerer erfolg also, als erwartet.

Dienstag, 2. März 2010

etwas von sich hergeben

es hatte sich ja eigentlich schon seit wochen und monaten angekündigt, trotzdem waren wir dann etwas nervös, als ich ihn gestern nacht mit den wehen ins krankenhaus brachte.
kostet es nicht extra, sich mit dem krankenwagen holen zu lassen? und brauchen die nicht immer ewig, bis die daherkommen? da hab ich ja schon die schlimmsten horrorgeschichten gehört... naja, armes studentenpack, geht lieber auf nummer sicher und fährt mit dem taxi ins akh.
in der notaufnahme gehts ja dann immer sehr gemütlich zu. nachts zumindest. ich habe die notaufnahme bisher immer nur nachts gesehen. da sitzen ein paar leute rum und starren vor sich hin. wüsste man nicht, dass es die notaufnahme ist, und diese leute also irgendein problem haben müssen, könnte man es auch für einen bahnhof halten.
ärzte gibts eher nicht so dort... eher seltenes vorkommen... wie baumarkt-verkäufer..
doch dann, siehe da, die tür öffnet sich und dahinter entdecke ich eine alte bekannte! gottlob! wir sind gerettet!
winke mit den armen, rufe ihren namen und stammle: "gottseidank! hilfe! freund! schmerzen! kein arzt da!"
wie ich erwartet hatte, beschlossen sie, ihn gleich dazubehalten. also ab ins zimmer und sich mal häuslich einrichten. dann kamen noch ein haufen verschlafener aber freundlicher leute vorbei, um ihn mit witzigen erniedrigungs-spielen von seinen schmerzen abzulenken. erst etwas kostümierung - bei gelegenheit muss mir mal jemand erklären, warum dieses schürzelchen hinten offen sein muss - und dann noch von diversen leuten durchgeführte interviews über seinen stuhlgang.
ich war dann erheblich aufgemuntert, aber beim patienten hat das alles weniger gewirkt. dann bekam er eben drogen an die vene. auch gut.
zu diesem zeitpunkt war es halb drei in der nacht und ich wollte mich per taxi auf den heimweg machen, aber ich hatte kein geld und meine bankomatkarte ging nicht...wahrscheinlich aus rein dramaturgischen gründen... also zu fuß nach hause... aber was soll ich sagen... ^__^
heute morgen um halb sechs war es dann soweit und ein kleiner wurmfortsatz erblickte das licht der welt.
wir sind sehr sehr glücklich und stolz.

Freitag, 26. Februar 2010

ich bin ein gewohnheitstier

und mit gewohnheitstier meine ich nicht "ein tier das die gewohnheit so sehr genießt wie eine sau den schlamm" sondern vielmehr "eine kreatur, die elendiglich verreckt, wenn unerwartete veränderungen auf sie einprasseln wie golfball-große hagelkörner".
während ich heute in der arbeit saß, wurde meine wohnung, ohne dass ich etwas dafür oder dagegen hätte tun können, umgestellt.
kein stein blieb auf dem anderen. und wenn ich das sage, mein ich - "als ich nach hause kam, gab es gar keine steine mehr. sie wurden durch waldmeisterpudding und salami-stangen ersetzt."
nichts ist mehr wie es war, und das hat mich, meine innere harmonie und meine geistige gesundheit komplett aus der fassung gebracht.
wo ich wohne, mein "zu hause" ist mein angelpunkt, mein savegame, mein fuchsbau. alles im leben kann von mir aus kommen und gehen wie es will, solange ich weiß, in meinem zuhause bleibt immer alles so wie es war.
diese phobische haltung gegenüber mobilaren veränderungen mag aus meiner kindheit stammen, als meine mutter manchmal, während ich die schulbank drückte, mein kinderzimmer umstellte, wie sie es für praktischer hielt. manch eines meiner lieblings-spielzeuge ist auf diese art verschwunden und ward niemehr gesehen.
ich hasse umstellen.
in diesem moment sitze ich am fussboden im badezimmer...eine letzte bastion der unversehrtheit. die badewanne ist gottseidank nicht so einfach umzustellen...
der rest der wohnung ist mir fremd. noch nie gesehen...kenn ich nicht....geht mich nichts an... es würde mich nicht mehr erstaunen, wenn in dieser fremden umgebung auch fremde leute auftauchten. in diesem fremden wohnzimmer könnte wer weiß wer sitzen und wer weiß was machen...es würde mich nicht mehr befremden, als das zimmer per se.
würde andy warhol mit thomas edison in diesem zimmer, das einmal mein schlafzimmer war, den ententanz tanzen, es würde mich nicht mehr verwirren...
ich weiß, dass die veränderungen unvermeidbar waren. ich weiß, dass sie nur zum besten aller beteiligten sind. ich weiß, dass ich in ein paar tagen gar keine veränderungen mehr wahrnehmen werde...
aber im moment ziehe ich noch in erwägung, die nacht hier im badezimmer zu verbringen...

Montag, 22. Februar 2010

Drachenkühe und Wasserraketen

heute gehts mal um das leidige thema klimawandel. ich hab mir da mal gedanken dazu gemacht und bin dabei zu sehr guten lösungen gekommen, die ich anhand dieses blogs in die welt schicke, auf dass sie realisiert werden, auf dass die welt nicht untergehe, auf dass ich als retterin der welt gebührend gekrönt und gefeiert werde.

1. das problem mit den kuh-bäuerchen
mit ihrem permanenten methan-ausstoß tragen die ollen rindsviecher gehörig zur erderwärmung bei. die methankonzentration in unserer atmosphäre hat sich im letzten halben jahrhundert ver6facht!



wenn es allerdings verbrannt wird, tuts der atmosphäre auch nicht mehr soo weh. und methan ist ohnehin leicht entflammbar. also schlage ich vor, allen kühen eine gerätschaft umzuhängen, die vorm kuhmaul alle paar sekunden einen kleinen funken schlägt, wodurch sich der methanrülpser entzündet und ungefährlich wird - also, zumindest für die atmosphäre..die kühe sollten vielleicht einen gewissen mindestabstand zueinander einhalten...



wenn das mit den kühen nicht hilft und das klima weiter wandelt, werden die polkappen wohl früher oder später schmelzen, sagen die wissenschaftler.
dann wird aus unserem gemütlichen planeten

ein weniger gemütlicher, eher feuchter planet

aber ich hab mir wieder einen rettenden plan ausgedacht!! *tadaaa

2. out(res)sourcing
es ist doch eh so einfach! wir packen das viele viele wasser, mit dem wir grade nichts anfangen können, in große raketen und schicken diese in den orbit! zip zap! easy peasy! wenn wirs wieder brauchen, holen wirs eben wieder runter. und so sieht das ganze dann aus:

-->


na bitte. nachdem das geklärt wäre, können wir uns bitte wieder anderen themen widmen?

Samstag, 20. Februar 2010

meine bedürfnisse

manche von uns erinnern sich womöglich noch an die maslow'sche bedürfnispyramide? der amerikanische psychologe abraham harold maslow hat anhand dieser schematischen darstellung versucht, die bedürfnisse des menschen darzustellen.
um unserem gedächtnis kurz auf die sprünge zu helfen:



ich habe nun mein persönliches pendant zur maslow'schen bedürfnispyramide erstellt:
meinen bedürfniswohnblock!




als architektonische erneuerung handelt es sich - klar ersichtlich - um einen wohnblock, und die unterschiedlichen bedürfnisse bauen nicht mehr aufeinander auf, sondern das oberste stockwerk entspricht dem größten bedürfnis, dem besten, dem tollsten, dem was ich am liebsten will. kann ich das nicht haben, dann will ich zumindest das stockwerk drunter, auch wenns schon nicht mehr sooo toll ist. Und so geht's immer weiter nach unten hin, bis wir im absoluten souterrain angelangt sind... ein kellerloch..... mit klo am gang.... und kakerlaken...

Donnerstag, 18. Februar 2010

futter futter futter

eine gewisse joghurt-marke hat eine neue geschmacksrichtung herausgebracht, nämlich birne-honig-kardamom. das klang so interessant und ich konnte mir so wenig vorstellen, wie das schmecken sollte, dass ichs einfach kosten musste (was jetzt nicht bedeutet, dass ich alles kosten muss, von dem ich mir nicht vorstellen kann, wies schmeckt...)
jedenfalls schmeckt es nach läden, wo traumfänger an der decke baumeln, direkt zwischen den batik-strandtüchern und den räucherstäbchenhaltern. es schmeckt nach nagh-champa und klangschalen. kurz gesagt - es schmeckt nach esoterik. oder zumindest nach all den fahlen klischées die man so mit diesem begriff assoziiert.
während ich das joghurt löffelte, fühlte ich, wie mein chi in meine mitte geprügelt wurde "und hier bleibst du gefälligst! sonst hole ich hecki-jack und die digeridudes, und dann wirst du dir wünschen, du hättest die mitte niemals verlassen!!"

außerdem habe ich dem kleinen asia-laden beim brunnenmarkt wiedermal einen besuch abgestattet, um mich mal wieder mit instant-noodle-soups einzudecken, diesmal mehr als gewöhnlich (wegen der kommenden 40 tage etc.)
es gibt so unfassbar viele sorten und marken und alle sind so schön bunt und sehen so witzig aus!


ach, und, zur heutigen überschrift passend, hab ich im kühlschrank das hier gefunden:


einen dotter-popo!! \o/
fantastisch.

Mittwoch, 17. Februar 2010

das gute alte festnetz-telephon

hach das waren noch zeiten, als man sein telephon noch zu hause anleinen konnte. war man nicht da, dann ging der AB ran, und wollte man grade nicht rangehen, dann ließ man den AB rangehen und der anrufer dachte sich "oh, ist er/sie wohl grade nicht da. dann red ich eben auf den AB und warte auf rückruf."

doch dann brach das zeitalter der telemobilen emanzipation über uns herein und unterjochte uns, machte sich unsere Verfügbarkeit zu eigen. Seitdem hat man immer erreichbar zu sein. Nicht einmal in ein Funkloch kann man sich verkriechen, man bekommt ja bescheid, ob jemand angerufen hat, sobald man das ding wieder einschaltet. was man früher oder später tut. könnte ja ein wichtiger anruf kommen. dass jemand im krankenhaus ist oder so. jahaa! macht durch angst! wie überall.

ich nehme mir von zeit zu zeit einfach die freiheit, mein handy mal zumindest einen tag lang nicht einzuschalten oder einfach mal nicht abzuheben. damit kämpfe ich einen erbitterten kampf gegen den faschimobilismus um meine freiheit.

leider werden aber bekanntlich in jedem krieg auch unschuldige in mitleidenschaft gezogen, und somit möchte ich mich hier einmal ganz öffentlich bei allen entschuldigen, die schon so oft versucht haben mich zu erreichen, jedoch nur mit meiner box vorlieb nehmen mussten.
es tut mir ja leid. und wenns was dringendes gibt, ruf ich auch sofort zurück... oder auch wenns nicht so dringend ist..zum plaudern...aber lieber noch mach ich das face2face, bei einem kaffee.

und zum abschluss -
kampf dem faschimobilismus!!!


es ist früh, kalt, und es geht um sport

omg
es ist viertel acht in der früh und ich stehe seit einer dreiviertel stunde in der kälte in einer geschätzt 80km langen schlange an, um mich für einen sportkurs anzumelden!
wenn ich im laufe des tages - der noch seeehr lange dauert - langsam aufwache und -taue, werde ich sehr sehr stolz auf mich sein.

7:55 uhr und ich bin wieder daheim, der tag fängt erst an und ich hab schon was erledigt! ich bin ganz euphorisch und spiele mit dem gedanken, jeden tag um halb sechs auzustehn.
jetzt gibts erst mal frühstücks 라면 (ramyon). mmmmh
überhaupt werde ich mich die nächsten 40 tage nur von suppe ernähren. huk.

Dienstag, 16. Februar 2010

spaß am böse-sein

gerade hab ich ceville durchgespielt. ich liiiebe point&click adventures!
man spielt einen bösen, kleinwüchsigen tyrannen, der vom thron gestürzt wird und versucht, wieder an die macht zu gelangen.
das spiel hat zwar nicht besonders durch großartige grafik überzeugt, aber dafür hat es wirklich überraschend lange spielzeit geboten. die synchronisation (zumindest in der englischen version) war großartig und inhaltlich war das spiel oft sehr witzig. vor allem die anspielungen auf andere spiele fand ich zum schießen ("the cake is a lie!").
genervt hat, dass manche figuren, die eben grade so in der gegend herumstehen, immer wieder mal was sagen. und wenn ceville gerade spricht quatschen die anderen figuren ihm dann eben aus dem hintergrund ständig dazwischen. deswegen muss man die untertitel anmachen, um mitzubekommen, was gesagt wird. das ist doof.

besonders liebe ich an poit&clicks das "because I can"-prinzip. wenn du was aufheben kannst, nimm es! wenn du was kaputtmachen kannst, mach es! tu grundsätzlich alles, was du tun kannst. im laufe der zeit wird es schon noch sinn ergeben und dich aus irgendeiner misslichen lage befreien.
"oh, da liegt ein schmutziger fetzen, den nehm ich mal lieber mit. oh, ich kann den shcmutzigen fetzen mit der grünen farbe einfärben, die ich seit 2 levels mit mir rumschleppe. großartig! jetzt hab ich einen grünen fetzen! den trag ich mal besser weiter mit mir rum, auch wenn ich keine ahnung hab weswegen! Yay!"