Mittwoch, 12. Januar 2011

dinge die mich bei konzerten ganz furchtbar nerven, teil 4

heute: die wandersleut'

dass man während eines konzerts mal losziehn muss, um sich ein neues bier zu holen oder weil man mal aufs klo muss, ist verständlich, nachvollziehbar und verzeihlich.
es gibt allerdings immer auch die leute, die während des gesamten konzerts nichts anderes tun, als rumlaufen. sie scheinen immer auf der suche nach etwas oder nach jemandem zu sein, wie ruhelosen seelen auf einem nächtlichen friedhof, mit dem einzigen unterschied, dass herumwandernde seelen niemanden stören würden.
besonders während open air konzerten sind viele von diesen leuten unterwegs.

und diese wandersleut wollen nicht nur kurz mal ein bier holen oder nur mal von a nach b marschieren. die drehen den ganzen abend lang ihr runden.
aber es gibt schlimmeres.
zum beispiel die wandersleut, die im rudel auftreten.
oft marschiert einer los, und ein anderer lässt sich von der wanderslust anstecken und marschiert hinterher, ganz knapp an ihm dran, sodass sich die geteilte menschenmenge nicht schnell genug wieder schließen kann. das passiert ein paar mal hintereinander, bis eine ganze congaschlange von wanderern sich ihren weg durch das publikum bahnt.


es gäbe noch viel mehr dinge, die mich bei konzerten ganz furchtbar nerven. zum beispiel die, die ohne pause hysterisch kreischen, oder die, die ständig mitklatschen wollen, wie im musikantenstadl, oder die, die wie angewurzelt dastehen und nicht mit der wimper zucken, oder die, die bei jedem lied jedes wort lautstark und überdeutlich mitsingen, als würden sie abgeprüft werden.
aber ich hab keine lust, das auch noch ales zu bebildern. und damit hat meine serie hiermit ein ende.

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